Das Geheimnis liegt in unserer guten Kommunikation

Für unsere pädagogische Arbeit halten wir es für essentiell, dass Lehrer, Leitung und Erzieher regelmäßig wöchentlich und konstruktiv miteinander kommunizieren. Nur so können wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen und die gleichen Ziele verfolgen.

Auf diese Weise kann es uns gelingen, einen ganzheitlichen Blick auf unsere Schülerinnen und Schüler zu werfen – viele Augen sehen mehr als zwei. Aus der Perspektive des Unterrichtenden beobachten wir andere Dinge, als aus der Perspektive des Erziehers und umgekehrt – diesen Beobachtungen dient der intensive Austausch unserer Montage.

Hier treffen sich zunächst in der ersten Stunde alle Lehrer mit der Schul- und Internatsleitung zu einer pädagogischen Frühkonferenz. Hier geht es um Fehlzeiten bei Schülern, Terminverschiebungen bei Klausuren, geplante Ausflüge, Austausch und Beobachtungen über die einzelnen Lerngruppen oder Schüler. Auf diese Weise können wir schnell und individuell handeln, Missverständnisse verhindern und zeitnahe Maßnahmen ermöglichen.

Der Montag gehört dem Gespräch

Gleiches Setting findet am späten Vormittag dann mit den Erziehern und der Schul- und Internatsleitung statt: Hier wird an Klausurentermine erinnert, werden Empfehlungen ausgesprochen, wer vor Arbeiten zusätzlich das Silentium zum Vorbereiten besuchen soll, Fehlzeiten von Schülern werden geklärt.

Auch hier sprechen wir über einzelne Lerngruppen oder Schüler, beziehungsweise werden Beobachtungen der Lehrer an die Erzieher weitergegeben. Auf diese Weise können wir auch im Internat sehr eng mit dem einzelnen Schüler arbeiten und Beobachtungen aus der Schule mit diesem gemeinsam auswerten und nächste Schritte ergreifen.

Manchmal haben diese pädagogischen Sitzungen dann zur Folge, dass wir auch die Eltern zu einem Gespräch einladen, um unsere Beobachtungen zu schildern und auch deren Eindrücke mit aufzunehmen. Auf diese Weise verhindern wir viele Konflikte und beugen vor allem dem altbekannten Phänomen vor, dass oft erst gehandelt wird, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.