Impressionismus praktisch erfahren – Arbeiten im Sinne Carl Schuchs
Im Rahmen des Halbjahres „Malerei“ mit dem Schwerpunkt Impressionismus unternahmen der Grundkurs und der Leistungskurs der Q1 gemeinsam eine Exkursion in das Städel Museum. Der Ausflug bildete den Abschluss einer Unterrichtsreihe, in der sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit zentralen Positionen des Impressionismus auseinandergesetzt hatten, unter anderem mit Claude Monet, Berthe Morisot und Gustave Caillebotte.
Die gemeinsame Teilnahme von Grund- und Leistungskurs erwies sich dabei als besonders bereichernd: Unterschiedliche Vorerfahrungen und Perspektiven konnten im Austausch zusammengeführt werden. Die Anreise erfolgte am Morgen mit der Deutschen Bahn; für die Verpflegung stellte die Schule Lunchpakete zur Verfügung.
Nach dem Museumsbesuch kehrte die Gruppe am Abend wieder zurück. Im Zentrum der Exkursion stand die Ausstellung zu Carl Schuch, deren Werke den Schülerinnen und Schülern einen erweiterten Blick auf impressionistische Malweisen eröffneten. Schuchs Zugang zur Malerei unterschied sich in wesentlichen Punkten von den zuvor behandelten französischen Künstlern und bot somit eine sinnvolle Erweiterung des im Unterricht erarbeiteten Spektrums.
Ein begleitender Workshop ermöglichte es den Lernenden, selbst praktisch tätig zu werden. Dabei arbeiteten sie gezielt „im Sinne Carl Schuchs“: Das genaue Beobachten, das Erfassen von Licht- und Farbwirkungen sowie ein offener, experimenteller Umgang mit Farbe standen im Mittelpunkt. Auf diese Weise konnten zentrale Aspekte impressionistischer Malerei eigenständig erprobt werden.
Am Ende des Workshops fand eine erste Reflexion statt, in der Eindrücke gesammelt und Erfahrungen ausgetauscht wurden. Eine vertiefte Auswertung erfolgte in der letzten Kunststunde des Halbjahres. Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler waren durchweg positiv: Sowohl der Künstler als auch die praktische Arbeit im Museum wurden als motivierend wahrgenommen. Hervorgehoben wurde insbesondere die Möglichkeit, die Arbeitsweise des Impressionismus unmittelbar zu erfahren.
Die Exkursion zeigt hierbei den Mehrwert außerschulischer Lernorte: Kunst erschließt sich hier nicht nur über Analyse, sondern vor allem über eigene Erfahrung. Gerade die Verbindung von theoretischer Vorbereitung, unmittelbarer Anschauung und praktischer Umsetzung trägt nachhaltig zum Verständnis künstlerischer Prozesse bei.
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