Für viele ist es wie eine Mutprobe
Es war wieder ein besonderer Moment für unsere Internatsgemeinschaft: Dicht gedrängt saßen alle im Saal des Schulhauses, als die Schulleiterin Laura Lucius mit sehr persönlichen Worten die traditionelle Entlassung aus der Probezeit eröffnete.
Sie erinnerte sich daran, wie es noch vor einem halben Jahr war: Damals waren die neuen Schülerinnen und Schüler zunächst nur Namen. Heute sind es Menschen, mit denen wir Zeit geteilt haben – im Unterricht, im Internatsalltag, im gemeinsamen Internatsleben. Und nun hat man Gesichter zu den Namen: wie schön ist das!
Laura Lucius sprach über die spürbare Aufregung – die bei den Jüngsten ab Klasse fünf ebenso wie bei den älteren Schülerinnen und Schülern bis hin zur Q1 zu spüren ist– und erzählte, dass sie schon sehr viele Reden halten musste und sich gut vorstellen kann, wie es sich anfühlt, auf dieser Bühne nun gleich zu stehen. Mit guten Wünschen gab sie das Wort weiter an das Schulsprecher Team.
Das Schulsprecherteam knüpfte ebenso mit sehr persönlichen, herzlichen Worten an. Johannes erinnerte sich daran, wie es war, als er seine Rede hielt, wie aufgeregt er war und wie erleichtert, als er diese Mutprobe hinter sich hatte. Er ermutigte die Probeschülerinnen und Probeschüler, diesen Moment dennoch zu genießen – besonders den Applaus der gesamten Schulgemeinschaft.
Es folgten nun kürzere und längere Reden, ernste und heitere. Einer der schönsten Sätze kam von einem Fünftklässler:
„Ich war vorher zufrieden und glücklich – und bin hier an der Internatsschule auch zufrieden und glücklich.“
Was will man mehr?
Viele erzählten, warum sie ihren Weg ins Internat gefunden haben: wegen klarer Strukturen, geregelter Lernzeiten oder als Neuanfang nach schwierigen schulischen Erfahrungen. Fast alle berichteten davon, wie gut sie sich entwickelt haben – schulisch wie persönlich.
Der Dank galt vielen: der Schulleitung, den Erzieherinnen und Erziehern, den Lehrerinnen und Lehrern – und ganz besonders den Mitschülerinnen und Mitschülern. Einige nannten ihre Zimmerkameradinnen und -kameraden namentlich, die ihnen das Ankommen leicht gemacht haben und das Internat so zu einem Zuhause . Auch die Wirtschaftsleitung wurde für ihre stete Unterstützung und freundliche Aufnahme gewürdigt.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Sebastian Grimm & Vinzent Seuffert, die am Klavier selbstkomponierte Stücke vortrugen und die Anwesenden spürbar berührten.
Alle hatten nun ihre Rede gemeistert und so konnten die Probeschülerinnen und Probeschüler feierlich in die Gemeinschaft der Internatsschule aufgenommen werden. Zum Abschluss dieser besonderen Schulwoche gab es die Halbjahreszeugnisse.
Mit dem zweiten Halbjahr beginnen neue Chancen und neue Möglichkeiten und einmal wieder kann man sagen… und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…!
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