Sehen. Erkennen. Fördern.

Schule – daran hat sich im Leben eines jungen Menschen bis heute nichts geändert – ist der Dreh- und Angelpunkt für dessen persönliche Entwicklung und entscheidend für den Grad an Zufriedenheit und innerer Ausgeglichenheit.

Wenn Sie sich nach intensiver Überlegung dazu entschließen, uns Ihre Tochter oder Ihren Sohn unter der Woche anzuvertrauen, verbinden Sie und Ihr Kind damit die Hoffnung, dass der junge Mensch von Erwachsenen und Gleichaltrigen gesehen wird.
Denn nur wenn ich den Eindruck habe, als eigenständiges Individuum gesehen zu werden, fühle ich mich ernst genommen und bin bereit, mich und mein Verhalten weiterzuentwickeln.

Wer zu uns kommt, wird gesehen – mit allen Stärken und Schwächen

Zum Sehen eines jungen Menschen gehört für uns Erwachsene zum Einen selbstverständlich auch das Nachsehen von Fehlern, denn aus diesen lernen wir ja bekanntlich häufig am allerbesten!

Gleichermaßen zählen wir zu unserer professionellen Haltung, mögliche Defizite oder Begabungen vorauszusehen und diese in unser pädagogisches Handeln mit einzubeziehen.

Unser Credo ist,  dass Lehren und Erziehen zusammengehören. Wir sind glücklich, an unserem Internatsgymnasium diese Überzeugung durch unsere Familientradition seit 200 Jahren zu leben und weiterzugeben.
Denn uns liegen Kinder und junge Menschen am Herzen, und deren  Bildung und Erziehung ist uns eine Herzensangelegenheit. Wir sind davon überzeugt, dass ein junger Mensch in besonders positiver Weise durch eine Internatserziehung gefördert und gefordert werden kann.