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    aus der Internatsschule Lucius

Am 18. Januar 2017 unternahm der LK Geschichte der Jahrgangsstufe Q 3 eine Exkursion zu dem ehemaligen US-amerikanischen Beobachtungstützpunkt „Point Alpha“ an der hessisch-thüringischen Grenze.

Nach ca. zweistündiger Anfahrt bot sich bei unserer Ankunft das Gebiet der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, in dem die NATO zur Zeit des „Kalten Kriegs“ im Ernstfall mit einem Einfall der sowjetisch geführten Ostblock-Truppen gerechnet hatte, ein fast schon zu idyllisches Winter-Bild: Eiseskälte (- 120 C) und Sonnenschein.

Nach einer kurzen Stärkung stand zunächst eine Führung im „Haus auf der Grenze“ auf dem Programm. Die dortige multimediale Ausstellung bot äußerst interessante, den Unterricht sehr sinnvoll ergänzende Einblicke in den Alltag der deutschen Teilung an der Grenze und den Prozess der Wiedervereinigung. Eine besondere Lebendigkeit erhielt die Führung zudem dadurch, dass unsere Gästebegleiterin als Zeitzeugin immer wieder aus ihrem persönlichen Lebensumfeld (sie stammt aus Thüringen in unmittelbarer Nähe) berichtete.

Danach begaben wir uns zu Fuß entlang der ehemaligen Grenze durch den Schnee zum nahegelegenen „Point Alpha“. Auch hier wurden wir wieder sehr kompetent informiert und erhielten interessante Einblicke, insbesondere in das Leben der US-Soldaten in diesem Lager.

Nach Beendigung unserer etwas über zweistündigen Führung hat der Kurs dann noch für eine weitere Stunde unter eigener Schwerpunktsetzung „Point Alpha“ und das „Haus auf der Grenze“ erkundet.

Auch diese Exkursion – wie bereits unsere Q 2-Exkursion nach Buchenwald – bot einen äußerst interessanten „vor Ort“-Einblick in „unsere“ Geschichte.

Dr. S