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    aus der Internatsschule Lucius

In der Woche vom 12. bis 16. Oktober 2015 fuhren die Klassen 5 und 6 gemeinsam auf eine Klassenfahrt in die fränkische Schweiz. Wir übernachteten in einem Sporthotel. Begleitet wurde das Programm der Klassenfahrt mit Schwerpunkt „Teambuilding“ von dem Wildnispädagogen Franz. Die Schüler der sechsten Klasse berichten von den für sie eindrucksvollsten Erlebnissen.

„Nach der Ankunft in dem fränkischen Sporthotel am 12. Oktober nutzten wir die Gelegenheit und den großen Rasenplatz zum Fußballspielen. Im Anschluss mussten wir in den Zimmern unsere Kleidung in Schränke einräumen. Eine Stunde später hat man uns gesagt, dass wir wandern gehen würden. Wir sind also mit dem Internatsbus sowie mit dem Auto von Herrn Pauli nach Muggendorf gefahren, wo wir eingekauft und dann ein Picknick gemacht haben. Anschließend mussten wir viele Treppen steigen, bis wir zu einer kleinen Höhle kamen, durch die wir im Dunkeln gelaufen sind. Danach ging es zurück in die Unterkunft und nach dem warmen Essen ins Bett.“

Leonard Wedel

„Am 13. Oktober gingen die Klassen 5 & 6 mit dem Wildnispädagogen Franz in ein Höhlensystem. Der Sinn der Sache war, dass die Schüler beider Klassen lernen sollten sich gegenseitig zu vertrauen und neue Freundschaften zu knüpfen. Die Kinder und die Begleitpersonen Herr Pauli, Herr Brückmann und Frau Baulig wanderten am Morgen zunächst zu der Höhle. Die meisten – dort von Franz gestellten Aufgaben – wurden gemeistert, so wie zum Beispiel das Krabbeln durch einen dunklen Gang ohne Nutzung der Helmlampen, das Zueinanderfinden zweier Teams durch verschiedene Eingänge oder das Erforschen eines neuen Ganges.

Am Ende, nach dem Höhlenabenteuer, wurde die Gruppe geteilt und wir bekamen klassenweise den Auftrag mit einem GPS-Gerät den Weg – quer durch den Wald – zurück zum Sporthotel zu finden. Beide Klassen nahmen die Herausforderung an. Die Einzigen, die es geschafft haben, waren jedoch die großartigen Schüler der Klasse 6. Am Abend las Frau Baulig aus dem Buch „Krabat“ vor, weil es sich alle gewünscht hatten.“

Tristan Klenk

„Am Donnerstag haben wir mit Franz Feuer gemacht. Jeder hatte etwas zu tun. Einmal brauchten wir Holzspäne, dann Holz in der Größe eines Streichholzes und andere, immer größere Holzstücke. Das größte Holzstück war ein Holzscheit, so wie die, die man in den Kamin legt.

Wir haben die Watte von 16 Tampons gebraucht, um das Feuer zu entfachen. Den Funken dazu entstand durch einen Feuerstein und ein Messer. Franz hat uns auch erzählt, wieso es so wichtig ist, Feuer machen zu können: Weil man in der Wildnis die Wärme braucht. Und das haben wir am eigenen Leib gemerkt… Wir haben das Feuer gebraucht, weil es sehr viel geregnet hat (dagegen hatten wir uns auch einen Unterstand aus langen Ästen und Planen gebaut) und sehr kalt war.“

Keyhan Agah

Verantwortlich: Diana Baulig