Geschichte

An unserer Schule beginnt der Unterricht im Fach „Geschichte“ im 2. Halbjahr der Klasse 6. Von dieser Jahrgangsstufe an wird es durchgängig bis zum Abitur – und das in der Q-Phase auch als Leistungskurs – unterrichtet.

Der erste Kontakt mit dem Phänomen „Geschichte“ in Klasse 6 und den damit verbundenen Fragen – Womit beschäftigt sie sich? Was hat Vergangenheit mit mir zu tun? Wie gelange ich zu Wissen über die Vergangenheit und was kann ich damit anfangen? – erfolgt sehr praxisnah: Über die Vergangenheit des Instituts Lucius, das über eine über 200jährige Tradition verfügt, deren Spuren hier allgegenwärtig sind, findet eine erste bewusste konkrete Begegnung mit dem Phänomen „Geschichte“ statt.

Im weiteren Verlauf der Klasse 6 werden die folgenden Themen zumeist chronologisch bearbeitet, um eine Vorstellung vom Ablauf von „Geschichte“, ihren Epochen, und deren Bedingungszusammenhängen zu bekommen: Vor-/Frühgeschichte, Frühe Hochkulturen, Antikes Griechenland.

Hierbei wird auch immer wieder Wert darauf gelegt, eine Verbindung mit der aktuellen Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler herzustellen. Das bedeutet, dass die Frage „Warum machen wir das jetzt und warum ist das wichtig für mich?“ regelmäßig im Mittelpunkt des Unterrichts steht und somit nicht nur auf diese Weise die ersten Schritte in Richtung der Kompetenz-Bereiche des Faches gemacht werden.

Außerdem wird u.a. über die Personalisierung von „Vergangenheit“ versucht, das Phänomen „Geschichte“ in den einzelnen Epochen besonders „greifbar“ zu machen: Deshalb beschäftigen wir uns mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung u.a. auch mit den mehr oder weniger bekannten „Persönlichkeiten“ Lucy, dem „Turkanasee-Jungen“, dem Neandertaler und Ötzi sowie ausgewählten Pharaonen und Pharaoninnen.

Im Rahmen des Themas „Frühe Hochkulturen“ liegt der Schwerpunkt auf dem Thema „Ägypten“, das häufig in Form von Projektunterricht bearbeitet wird und dessen Ergebnisse in der Vergangenheit regelmäßig in Form einer kleinen Ausstellung an unserem Schulfest am Ende eines Schuljahres der Schulöffentlichkeit präsentiert wurden.

H. Schmidt